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Kammermusik · Werke von da Milano, Ortiz, Senfl, Isaac, Monteverdi u.a.
... mit dem sich zart und weich einfühlenden Tenor Henning Klocke
... schloss sich ein umfangreicher deutscher Teil mit Kompositionen Alter Meister an: Tenor Henning Klocke schmachtete mit gleich drei Schlagern der Zeit ...
Und nach dem fantastisch stimmungsvollen Opernauszug aus Claudio Monteverdis "Orfeo", bei dem Henning Klocke auch szenisch noch einmal alle Register zog, hätte man gern noch mehr gehört.
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G. H. Stölzel · Die Passion Christi
Mit großer Intensität gestaltete Henning Klocke die Partie des Petrus und der gläubigen Seele. Ein Sänger für die Barockoper.
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Kammermusik · Werke von Schütz, Krieger, Radesca, Battaille
... und dem ausdrucksstark und zugleich äußerst kammermusikalisch-sensiblen Tenor Henning Klocke kurzweilig musikalische Kleinodien in verschiedenen Besetzungsvarianten.
Freuen konnte man sich immer wieder, wenn Henning Klocke dazutrat, um geistliche Konzerte von Schütz und Johann Philipp Krieger oder italienische bzw. französische Liebeslieder intensiv, doch ohne übertriebenes Pathos zu interpretieren. Seine nahezu instrumental angepasste Tongebung mit herrlichen Pianissimi – nur theorbenbegleitet oder im Verbund mit dem Gesamtensemble – war ein Genuss.
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J.S. Bach · Johannes Passion
Allen voran der wunderbare Tenor Henning Klocke, sein "Erwäge" wurde zu einem Höhepunkt.
Henning Klocke, ein bestens präsenter Evangelist mit feinem Gefühl für stimmige Emotionen, bot eine überzeugende Leistung.
Henning Klocke als Evangelist erzählte lebendig klar verständlich, Nebensächlichkeiten eher beiläufig, aber immer den roten Faden
beibehaltend. Als Solist traf ihn eine vokale Doppellast, aber mit hörbarer Bravour meisterte er auch die Arien „Zerschmettert mich"
und „Ach, windet euch".
Der Tenor Henning Klocke bestach durch Vielseitigkeit des Ausdruckes, – bei ihm hörte man Petrus tatsächlich weinen
– und klare, verständliche Diktion. Nicht eine Silbe ging unter oder wurde zur Nebensächlichkeit. Daneben fand er Kraft
und Ausdruck für solistische Höhepunkte, wie in der Aria "Ach, mein Sinn" und dem Arioso "Mein Herz, in dem die ganze Welt".
In den Tenor–Arien glänzte Henning Klocke. … In ergreifender Schönheit folgte die Tenor–Arie "Erwäge, wie
sein blutgefärbter Rücken".
Für die Tenor–Arien hatte Bothmann Henning Klocke gewinnen können, der über eine sehr schöne und
tragende Stimme verfügt und sehr sensibel gestaltete.
Henning Klocke mit seinem klaren, schnörkellos anrührenden Tenor wurde seiner Rolle in jeder Hinsicht
gerecht.
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C. Monteverdi · Orfeo
Den umfangreichen, anspruchsvollen Part des Orfeo sang Henning Klocke mit erstaunlicher
Ausdrucksvielfalt von lyrisch–träumerischer Hingabe bis zu affektgeladenem Ausbruch,
im Schmerz geadelt, feinsinnig in der Melancholie.
Musikalisch besonders reizvoll seine koloraturverbrämte Arie "Possente Spirto"
von Instrumentalsolisten makellos begleitet.
Einen Glücksgriff getan hatte Kabitz mit Henning Klocke als Orpheus: der junge Tenor
hat sich sorgfältig vorbereitet für seinen Part. Mit seiner vollen, frei und sicher geführten
Stimme gestaltete er die Aussage des Textes überzeugend. Er zeichnete Freude und Schwung des Verliebten,
vermochte die Klage über den Tod seiner Euridice ergreifend auszudrücken,
vergaß auch nicht den Glanz unangestrengter Höhen, trug die Bitte um Erbarmen mit Wärme wie ein
hoffnungsvolles Gebet vor, wobei auch die klingende Tiefe dazu benutzt wurde, "die härteste Seele zu
erweichen". Klocke kann sehr variabel färben und setzte dieses
Mittel intelligent im 4. Akt ein, als er Euridice empor führte und dabei – genial von Monteverdi orchestriert –
von "hüpfenden Geigenfiguren" als Ausdruck seiner Vorfreude begleitet wurde. Auch Trauer und sanfte
Schwermut vermittelte er eindrucksvoll nach dem Verlust seiner Gattin.
Den Gesamterfolg untermauerten letztendlich kompetente Gesangssolisten. …
Allen voran die Titelrolle des Orfeo, ausgefüllt vom bruchlosen Wohlklang des Tenors Henning Klocke.
Ein Höhepunkt: die Glaubwürdigkeit der Verzweiflung in der "Echo–Arie"– "Questi i campi di
tracia".
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J.S. Bach · Weihnachtsoratorium
Höhepunkt des IV. Teils war sicherlich die Arie "Ich will nur dir zu Ehren leben",
Henning Klocke (Tenor) baute in den Koloraturen der Arie dynamische Spannungsbögen auf, die zusammen
mit der besonderen Betonung einzelner Schlüsselwörter und sogar seiner lebhaften Mimik, die
Botschaft eindringlich und überzeugend vermittelte.
Mit gleicher Qualität zeigte er auch immer wieder als Evangelist sein rezitatives und gesangliches
Können. … Einen bleibenden Eindruck hinterließ das Terzett "Ach, wenn wird die Zeit
erscheinen", in der (Sopran) und Henning Klocke so zweifelnd und doch mit Hoffnung klagen und (Alt)
freundlich aber mit Nachdruck singt "Schweigt, er ist schon wirklich hier!", eine Darbietung,
die wohl auch den letzten Zweifler im Publikum überzeugen musste, dass "Er" unter uns ist.
Henning Klocke führte als Evangelist mit seiner klaren Tenorstimme variantenreich durch das Werk und
zeigte auch bei den Arien was seine Stimme herzugeben hat.
Sichere Beherrschung der Stimm– und Sprechtechnik zeichnete den kultivierten Sänger aus. …
Hell und klar die großen Rezitative und die Arie "Frohe Hirten, eilt …" der Tenors Henning Klocke.
Lebendig, deutlich artikuliert, mit Flexibilität und Leichtigkeit sagt der Tenor Henning Klocke in der
Rolle des Evangelisten die Weihnachtsgeschichte.
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H. Schütz · Musikalische Exequien
… Tenor Henning Klocke, der souverän das Kirchenschiff füllte und seine Passagen mit Spannung gestaltete.
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W.A. Mozart · Missa in c–Moll, J.S. Bach · Kantate BWV 70
Ausdrucksstark – besonders bei der Bach–Arie "Hebt euer Haupt empor" — Henning Klocke, dessen Tenor ebenso
leicht und klangvoll aufs lyrisch Sanfte ansprach.
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J.S. Bach · Matthäus–Passion
… ein hervorragend disponierter Henning Klocke, der den Evangelisten jederzeit in einer feinfühligen Balance zwischen dem
Chronisten und dem Betroffenen zu halten vermochte.
Den Hauptteil der Komposition bestritt neben den Chören Henning Klocke, der die Worte des Evangeliums eindrucksvoll und
überzeugend vortrug.
Henning Klocke, in der tragenden Rolle des Evangelisten, führte mit seiner eleganten hellen Tenorstimme durch die
Passion und verstand es durch die saubere Klangfarbe seiner Stimme, stets den Spannungsbogen zum Zuhörer zu erzeugen.
Besonderen Anteil an der spannungsreichen Wiedergabe hatte das Solistenquintett. … während Henning Klocke als
Evangelist mit den mehr mitteilenden Aufgaben besonders stark gefordert war – und überzeugte.
Henning Klocke sang mit seiner jugendlichen Stimme angenehm unangestrengt und scheint künstlerisch auf dem
besten Wege zu sein.
Bei Tenor Henning Klocke lassen vor allem der schöne Schmelz, das jugendliche Feuer aufhorchen.
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M. Haydn · Requiem, J.S. Bach · Kantate 126
Eine deutliche Steigerung erfuhr die Qualität der Aufführung durch die harmonisch zueinander passenden
Solostimmen, die eine brillante Klangqualität entfalteten und die musikalische Aussage in stimmlicher
Schönheit wiedergaben, so besonders Sopran und Tenor im "Introitus et Kyrie" … und Tenor und Bass
im herrlich duettierenden "Domine de morte transire".
Dabei wurde besonders Henning Klocke den Anforderungen gerecht und meisterte die virtuosen Koloraturen wie auch die hohen
Spitzentöne, ohne dabei Klanggebung und Artikulation zu vernachlässigen. …
Das Solistenquartett war mit glücklicher Hand zusammengestellt worden. Der Tenor Henning Klocke sang auch in hohen
Lagen unverkrampft stets klar und verständlich.
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G. Rossini · Petite Messe solennelle
Der Wechselgesang und das Zusammengehen mit den Solisten hatte Schliff. Die waren glücklich ausgewählt, vom
Feinsten. … Mit strahlenden Tenortönen zwischen Lyrik und Metall ließ Henning Klocke aufhorchen. … Heller
Jubel und anhaltender Beifall.
So erlebten die Zuhörer ein jubelndes "Domine Deo", dass dem Tenor Henning Klocke die wirkungsvollen
Möglichkeiten einer großen Arie bot, die er mit strahlendem Glanz nutzte.
Der Tenor Henning Klocke überzeugte durch glasklare Intonation und hingebungsvolle Darstellung. … ein glänzend
aufgelegtes und stimmlich disponiertes Vokalquartett.
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J.S. Bach · Osteroratorium
Die Solostimmen jener ersten Zeugen der Auferstehung Jesus Christus standen dem in nichts nach. Petrus Henning Klocke, Tenor
und Johannes (…) überzeugten gleichermaßen im eindrucksvollen Duett "Kommt, eilet und laufet" mit dem
Chor der Gläubigen oder mit ihren Soloparts "Sanfte soll mein Todeskummer" ….
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G.F. Händel · Messias
Der Tenor Henning Klocke bewährte sich souverän in seiner Partie bis hin zu den sorgfältig ausformulierten Rezitativen.
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